Lungenkrebs­screening

In unserem Leistungs­spektrum

Lungenkrebs verursacht gerade im frühen Stadium häufig noch keine Beschwerden. Deshalb kann Früherkennung für Menschen mit einem erhöhten Risiko eine wichtige Rolle spielen.

Seit dem 1. April 2026 ist das Lungen­krebs-Screening für bestimmte aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Untersuchung erfolgt mittels Niedrigdosis-Computer­tomografie (Low-Dose-CT).

Wer kann am Lungenkrebs-Screening teilnehmen?

Das Programm richtet sich an Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs aufgrund eines langjährigen und starken Zigaretten­konsums haben. Teilnah­me­­berechtigt sind grundsätzlich Personen,

die 50 Jahre oder älter, aber noch keine 76 Jahre alt sind

die mindestens 25 Jahre geraucht haben, ohne längere Unterbrechung,

und dabei mindestens 15 Packungsjahre erreicht haben.

Das sogenannte Packungsjahr berücksichtigt sowohl die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten als auch die Dauer des Rauchens.

Sie sind unsicher, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen? Sprechen Sie uns an. Wir klären das gemeinsam mit Ihnen.

Wie läuft die Früherkennung ab?

Der erste Schritt ist ein persönliches Gespräch in unserer Hausarztpraxis.

Wir informieren Sie über das Screening, prüfen die Voraussetzungen und beurteilen die medizinische Eignung für die Teilnahme. Wenn Sie für das Programm infrage kommen, stellen wir die erforderlichen Unterlagen aus und veranlassen die Überweisung zu einer entsprechend qualifizierten radiologischen Praxis.

Die eigentliche Untersuchung erfolgt dort mittels Niedrigdosis-CT. Sie kann bei Erfüllung der Voraus­setzungen grund­sätzlich alle zwölf Monate in Anspruch genommen werden.

Sollte die Untersuchung einen kontroll- oder abklärungsbedürftigen Befund ergeben, sieht das Programm eine weitere fachärztliche Beurteilung vor.

Warum ist Früherkennung wichtig?

Lungenkrebs wird häufig erst erkannt, wenn Beschwerden auftreten. Das Screening soll dazu beitragen, Lungen­krebs bei Menschen mit erhöhtem Risiko früher zu erkennen und dadurch die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern.

Dabei gilt: Ein Screening ist eine Unter­suchung zur Früherkennung und ersetzt keine ärztliche Abklärung von Beschwer­den. Wenn Sie beispielsweise anhaltenden Husten, Atemnot, Brust­schmerzen oder andere Beschwer­den haben, wenden Sie sich bitte unabhängig vom Screening an Ihre Hausarztpraxis.

Sie möchten wissen, ob das Lungenkrebs-Screening für Sie infrage kommt?

Sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie persönlich und besprechen gemeinsam die nächsten Schritte.